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Effizienz und Nachhaltigkeit am Flurgang
Auf dem Flurgang der Swiss Future Farm informierten die Trägerorganisationen Arenenberg, GVS Agrar AG und AGCO International GmbH über aktuelle Feldversuche. Im Zentrum standen aktuelle Versuche im Ackerbau mit verschiedenen Anbautechniken.
Das Beratungsprojekt Smart‑N wurde mit der Saison 2025 erfolgreich abgeschlossen. Ziel des Projekts war es zu untersuchen, inwiefern eine teilflächenspezifische Düngung die Stickstoffeffizienz im Winterweizen verbessern kann. Die Ergebnisse des Projektes zeigen, dass sich der Anteil an Stickstoff, der weder im Stroh noch im Korn gebunden wird, ohne Ertragseinbussen um 18 Prozent reduzieren lässt. Aus ökologischer Sicht ist das ein erfreuliches Resultat, wirtschaftlich rechnet sich die Methode aber (noch) nicht.
Ein weiterer Ansatz zur Effizienzsteigerung in der Landwirtschaft wird anhand eines gezogenen Geräteträgers mit RTK-gelenkter Achse aufgezeigt, der die Hinterachslasten von Traktoren reduziert. Im Versuchsfeld wurde das System bereits erfolgreich eingesetzt, indem die Bodenbearbeitung mit einer Spatenmaschine und die Maisaussaat in einem kombinierten Verfahren durchgeführt wurden.
Auch im Bereich Pflanzenschutz werden neue Wege erprobt. Agroscope testet derzeit eine KI‑basierte Vogelabwehr, da sich insbesondere Krähen rasch an herkömmliche Abschreckungsmethoden gewöhnen. Zum Einsatz kommen intelligente Vogelscheuchen, die mithilfe von Kameras und akustischen Signalen nur bei Bedarf aktiviert werden.
Ein weiterer Schwerpunkt der Swiss Future Farm liegt auf der herbizidreduzierten Unkrautregulierung. In Zusammenarbeit mit Technologiepartnern werden innovative Verfahren entwickelt und im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf Ertrag und Wirtschaftlichkeit getestet. Das Reihenhackgerät der Firma Horsch setzt beispielsweise auf KI, indem es Kulturpflanzen anhand ihrer Reihenstruktur erkennt. Unkräuter wachsen nicht in Reihen und werden von der Hacke erfasst.