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12.03.2020 22:33
by Frank de Rosso

Kleiner Ort, viele nützliche Daten!

Die Swiss Future Farm macht neue Technologien sicht- und greifbar, nicht nur für Landwirte in der Schweiz. Sie hat sich auch als europäisches Pionierprojekt etabliert. Dies zeigt der aktuell publizierte Jahresbericht 2019 sowie der Ausblick auf das Jahr 2020. Die Partnerschaft zwischen GVS Agrar, AGCO und dem BBZ Arenenberg sowie die Zusammenarbeit mit der Forschungsanstalt Agroscope führte auch im zweiten Betriebsjahr zu spannenden Ergebnissen.

Tänikon – Nachdem der Grundstein im Jahr 2018 gelegt war, hiess es 2019 die Feldversuche weiterführen. Sagt man in der Landwirtschaft doch so schön «Ein Jahr ist kein Jahr!». So wurden wiederum Zuckerrübenfelder angelegt um mit Hilfe von Precision Planting, die Effizienz im Anbauzu steigern. Weiter führten Agroscope und die ETH Zürich mit technischer und praktischer Unterstützung der Swiss Future Farm im zweiten Jahr einen Versuch zur ortsspezifischen Stickstoffdüngung durch. Mittels Drohnen- und Bodendaten wird die auszubringende Düngermenge optimal berechnet. «In den zwei Versuchsjahren konnte die Düngermenge durch das angewandte Verfahren um 10% reduziert werden, ohne negative Effekte auf die Erträge», erklärt Florian Abt vom Operating Team SFF.

Praktische Feldarbeit

Dass sich auf der Swiss Future Farm nicht alles nur um digitale Technik dreht, zeigen die Versuche im Ackerbau zur Stoppelbearbeitung nach Raps. Rapsstoppeln bieten eine ideale Überwinterungsgrundlage für Pilzkrankheiten und Schädlinge. Zudem kann Ausfallraps im darauf folgenden Jahr, für eine Verunkrautung im Getreide sorgen. Neue Technologien im Bereich der Landtechnik helfen dies zu vermeiden. Daher haben die Verantwortlichen verschiedene Bearbeitungstechniken mit Scheibeneggen und Grubber in Kombination mit einer Messerwalze geprüft. «Es hat sich gezeigt, dass eine flache Arbeitstiefe gekoppelt mit einer ganzflächigen Schneidwirkung am wirksamsten sind», sagt Nico Helmstetter, Projektleiter GVS Agrar AG. Um den Wissenstransfer zu gewährleisten präsentiert das Operating Team SFF solche Erkenntnisse jeweils an den Farmtagen im September oder am «Flurgang plus» vom 1. Mai.

Smarte Lösung für den Stall

2019 wurde auf der Swiss Future Farm mit der Erneuerung der EDV-Stallinfrastruktur der Grundstein für die Vernetzung der Stalldaten gelegt. In Zusammenarbeit mit Agroscope wird in diesem Jahr die Vernetzung von Tiersensoren, Tierdaten, Milchmengen sowie Milchqualitätsparametern und Futterbaudaten weiter vorangetrieben. Landwirte sollen dadurch bessere Entscheidungshilfen für das Herdenmanagement gewinnen und auch den vom Verarbeiter gefragten Nachhaltigkeitsnachweis erbringen können.


Über die Landwirtschaft hinaus

Neben den nützlichen Ergebnissen für die landwirtschaftliche Praxis hat die Swiss Future Farm dazu beigetragen, dass Tänikon als «Versuchsstation Digitalisierung» und somit als wichtiger Akteur in der «Anwendungsregion smarte Technologien Schaffhausen/Thurgau» in der Neuausrichtung von Agroscope zukünftig eine grosse Bedeutung hat. Martin Huber, Direktor BBZ Arenenberg sagt: «Smarte Technologien sind aber nicht nur für die Landwirtschaft interessant.» So ist für den 27. November ein «Innovationsforum Ernährungswirtschaft» gemeinsam mit der Ostschweizer Fachhochschule «OST», welche in der angewandten Forschung tätig ist, Agroscope und der Swiss Future Farm, geplant. Getragen wir der Anlass vom Thurgauer Bildungsdepartement.

Gute Kontakte ins Ausland

Dass die Swiss Future Farm zum regen Austausch genutzt wird, zeigen die rund 100 Veranstaltungen im vergangenen Jahr sowie die gut besuchte Ausstellung in der «Innovationsschüür» zum Thema erneuerbare Energie. Neben dem Wissenstransfer entstanden auch Kontakte über die Landesgrenzen hinaus, die den Anfang für weiterführenden Kooperationen bilden. Aufgrund ihres Fachwissens waren die Mitarbeiter des Operating Teams immer wieder gern gesehene Referenten. «Wir konnten im In- und Ausland Inputs aus dem Tagesgeschäft im Umgang mit Smart Farming Technologien liefern, weil wir viel auf dem Feld und an den Maschinen arbeiten», sagt Nils Zehner vom Operating Team SFF. So erlangt die Swiss Future Farm eine immer wichtigere Ausstrahlung wenn es darum geht, Kompetenzen zusammenzuführen sowie neue Wege und Lösungsansätze anzugehen.

Kontaktadresse: Bernhard Müller, BBZ Arenenberg, 079 416 52 43, bernhard.mueller@tg.ch

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